WEITERE THEMENGEBIETE

Mother and Baby

NICHT EHELICHE VÄTER

Trotz vieler Veränderungen in der Vergangenheit war die Regelung geblieben, dass der nichteheliche Vater ohne Zustimmung der Mutter grundsätzlich nicht das Mitsorgerecht für das Kind erhalten kann, geschweige denn das alleinige Sorgerecht. Das hat nun das Bundesverfassungsgerichts mit seinem Entscheid vom 21.7.2010, der in aller Munde ist, geändert. Nach Ansicht des Gerichts ist es mit der Verfassung nicht vereinbar, dass einem nichtehelichen Vater ohne Zustimmung der Mutter das gemeinsame Sorgerecht verweigert wird.
Dies hat zur praktischen Konsequenz, dass jeder nichteheliche Vater, der durch das Verhalten der Mutter das Mitsorgerecht nicht ausüben konnte, jetzt vor Gericht ziehen und sein Mitsorgerecht erstreiten kann.
Wie macht man das?
Mit dem Formular, das man im Internet herauslassen kann, kommt man nicht weiter. Es bezieht sich nur auf Fälle, in denen die Eltern, die nicht verheiratet waren, schon eine sog. gemeinsame Sorgerechtserklärung abgegeben haben. Auch die Rechtsantragsstelle des Amtsgerichts kann oft nicht weiterhelfen, sie darf nicht beraten. Wie nichteheliche Väter, denen bisher das gemeinsame Sorgerecht von der Mutter zu Unrecht verweigert wurde, vorgehen können, erklärt Ihnen Rechtsanwalt Dr. Kriesten in Ludwigsburg. Man muss dann begründet vortragen, dass diese Regelung dem Kindeswohl entspricht. Andererseits kann die Mutter durchaus einwenden, dass die vom Vater beantragte Regelung dem Kindeswohl gerade nicht entspricht. Hat der Vater einen nach ihrer Ansicht unbegründeten Antrag gestellt, erklärt ihr Rechtsanwalt Dr. Kriesten, wie sie sich erfolgreich gegen dessen Antrag wehren kann.
Sind die Eltern verheiratet, ist alles einfacher. Sie können eine online-Scheidung durchführen und das Rechtsverhältnis zu den Kindern im sog. Verbund regeln. Zur Online Scheidung und zur Frage der elterlichen Sorge im Verbund berät sie Rechtsanwalt Dr. Kriesten ebenfalls, auch zu Fragen des Vermögens- und Zugewinnausgleichs, der Versorgungsausgleichs u. a.

Buch der französischen Gesetze
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TEILUNGSVERSTEIGERUNG

Eine Teilungsversteigerung kommt oft dann vor, wenn sich die in Scheidung lebenden Eheleute nicht über den Verbleib Ihrer Eigentumswohnung einigen können. Das gleiche gilt, wenn ein Haus da ist, bei dem sie Miteigentümer sind. Der Antragsteller, z.B. Ehemann, beantragt die Teilungsversteigerung beim Amtsgericht. Vor Durchführung des Verfahrens betr. Zugewinn hat ein Antrag auf Teilungsversteigerung nur Aussicht auf Erfolg, wenn der Antragsteller noch weiteres Vermögen hat. Ist die Eigentumshälfte sein einziges Vermögen, ist eine Versteigerung nicht möglich. Ordnet das Gericht die Versteigerung gleichwohl an, kann der Antragsgegner, im Beispielsfall die Ehefrau, eine Drittwiderspruchsklage erheben. Die muss sie beim Familiengericht stellen.
Nach der Scheidung und Durchführung des Verfahrens betr. Zugewinnausgleich hat dieser Einwand grundsätzlich keine Bedeutung mehr. Einstellung kann man gleichwohl erreichen, wenn man auf wichtige Umstände hinweist. Auch wenn das Wohl des Kindes gefährdet ist, kann man temporäre Einstellung verlangen. Will im Beispielsfall die Ehefrau die Versteigerung verhindern, sollte sie trotzdem Beitritt zum Verfahren beim Vollstreckungsgericht erklären, sonst macht der Antragsteller als alleiniger Betreiber zu Lasten vom Antragsgegner, was er will. Hier ist die Beitrittsfrist zu beachten. Die Teilungsversteigerung ist auch möglich, wenn sonst Miteigentum besteht. Da alles kompliziert ist, sollte man sich der Hilfe von einem Rechtsanwalt bedienen. Rechtsanwalt Dr. Kriesten kann Sie fachkundig beraten.
Der Normalfall der Versteigerung ist die Zwangsversteigerung durch eine Bank. Kann der Eigentümer die Schuld nicht mehr bezahlen, betreibt die Bank schließlich die Zwangsversteigerung. Sie hat dann viele Rechte. Eine Einigung mit der Bank zum Zweck, die Zwangsversteigerung zu vermeiden, ist oft vorteilhaft.